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Das kranke Herz

Das Hundeherz ist dem menschlichen Herzen in seiner Anatomie und Funktionsweise sehr ähnlich. Das Herz steht in einer komplexen Beziehung mit anderen Organen ( Lungen, Nieren, Leber, Milz, Gehirn usw. ) Das vom Körper angebotene Blutvolumen wird vom Herzen über den "kleinen Kreislauf" zum Gasaustausch in der Lunge befördert, andererseits wird der "große Kreislauf" für eine optimale Versorgung der Peripherie mit sauerstoffreichem Blut benötigt.

Angeborene Herzerkrankungen beim Kleintier:

Im Regelfall werden Welpen schon bei der tierärztlichen Erstuntersuchung auf das Vorhandensein von abnormen Herztönen geprüft. Sehr häufig sind es Herzklappenfehler, welche Fehlbildungen im Sinne einer Verengung ( Stenose ) oder eines "Lecks" ( Insuffizienz ) oder eine Kombination von beiden Erkrankungen aufwiesen können. Auch Mißbildungen und Schwächen der Herzmuskulatur können zu erheblichen Kreislaufschwächen führen.

Was zeigen die Patienten häufig?

Lebensschwache Welpen mit Kreislaufproblemen erkennt man an meist passivem Allgemeinverhalten, Einbußen im Spieltrieb, erschwerten Atemtätigkeit und vielem Schlafen.

Erworbene Herzerkrankungen:

Die weitaus häufiger anzutreffenden Herz-Kreislauferkrankungen betreffen jedoch den etwas älteren Hund. Dabei kann es im Rahmen von entzündlichen, stoffwechselbedingten oder anderen , systemischen Erkrankungen zu einem Hervortreten einer Herzerkrankung kommen. Die daraus resultierende "Herzinsuffizienz" (Herzschwäche) wird durch die Unfähigkeit des kranken Herzens , ausreichend Blut an die Organe befördern zu können, charakterisiert. Folgende Symptome treten auf: plötzliches zusammenbrechen, Bewußtseinsverlust auf best. Zeit, Unruhe ( besonders in der Nacht ), deutliches, und rasches Ermüden, nächtliches oder bei Freude auftretendes Husten, mißfarbene bis bläuliche Schleimhäute, frequente Atmung und Herzaktion. Diagnostisch wichtig ist neben der Auskultation ( Abhören ) des Herzens auch ein ordentliches Röntgenbild vom Brustkorb bzw. ein EKG, das Anfertigen eines Blutbildes oder auch eine Untersuchung mittels Ultraschall. Über die daraus resultierende Therapie entscheidet letztendlich der Tierarzt.

 

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